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A.F.S. Kosmetik Schule
Ausbildungsinhalte (Auszüge), Beruf Kosmetikerin
Grundkurs: Hautdiagnose und Hautpflege
Zum professionellen Ablauf einer Kosmetikbehandlung gehört das Erstellen einer Hautdiagnose (HD), in jedem Fall vor einer Erstbehandlung. Von ihr hängt die komplette, folgende Behandlung ab. Sie wird durchgeführt, bevor die Haut mit irgendeinem Produkt in Berührung kommt und gibt uns Aufschluß darüber, welche Produkte wir für unsere Kundin geeignet sind. Eine Hautdiagnose führen wir durch vor der Behandlung und vor dem Verkauf eines Produkts. Ihre A.F.S. Kosmetik Schule vermittelt Ihnen hierbei Kenntnisse über die Hautdiagnose und zeigt Ihnen auf, welche Hauttypen es gibt:
Eine Hautdiagnose besteht aus dem
1. Befragen (Anamnese)
2. Betrachten und Betasten.
1.) Der Hautdiagnose muß die Anamnese vorausgehen, die den ersten Eindruck durch Erkundigungen ergänzt. In der Anamnese stellen wir taktvoll Fragen nach: Alter, Beruf, bisheriger Hautpflege, Lebensgewohnheiten wie Schlaf, Bewegung an frischer Luft, Ernährung, durchgemachte Krankheiten, Medikamente, Allergien, Schilddrüsenproblemen usw. Ebenso interessiert uns, ob die Kundin bereits früher kosmetische Behandlungen genießen durfte.
2.) Als Hilfsmittel für das Betrachten und das Betasten stehen uns zur Verfügung: die Augen, unsere Hände, ein Plexiglasspatel und eine Lupenleuchte mit Kaltlichtröhre. Bei einer Neukundin sollten Sie ca. 15 Min. zusätzlich einkalkulieren. Für unseren Diagnosebogen/Karteikarte sind folgende Informationen von Bedeutung: Name, Hautfarbe, Haararbe, Empfindlichkeitstest (mit dem Spatel zu Allergien, an der Schilddrüse), Turgor (ausgeführt an den Augen), Tonus (an den Wangen), Porigkeit, Fettgehalt, Faltenbildung, Hauterscheinungen, Gesamtdiagnose.
- Der Turgor beschreibt den Innendruck lebender Zellen und zeigt das Wasserbindevermögen der kollagenen Fasern.
- Der Tonus ist die Grundspannung ruhender Muskeln und gibt Auskunft über den Spannungszustand der Haut.
- Die Gesamtdiagnose gibt Auskunft über den momentanen Hautzustand. Sie erfaßt unseren Eindruck über Hautbild, junge oder reife Haut, Empfindlichkeit, Allergien und Schilddrüsenproblemen.
Wir unterscheiden folgende Hauttypen:
Sebostase/trockene Haut:
die äußerlichen Merkmale der Haut sind feinporig, dünn, mit Neigung zu Knitterfältchen, Teleangiektasien (großflächig=Couperose), Milien (Grießkörnchen).
Ursachen: verminderte Talgdrüsenproduktion und verminderte Schweißdrüsentätigkeit,vererbt, altersbedingt.
Seborrhoe oleosa/fettige Haut:
die Merkmale der Haut sind großporig, dick, fett glänzend.
Hauterscheinungen: Komedonen (Mitesser), Papeln (Erhebungen), Pusteln (Pickel).
Ursachen: der Talg fließt unaufhörlich = große Poren, verstärkte Sehweißdrüsentätigkeit. Nur 10% haben eine typisch fettige Haut. Sie tritt aufgrund der Hormonverschiebung oft in der Pubertät auf. Reinigung und Pflege: mild und hautfreundlich, adstringierendes (zusammenziehendes), entzündungshemmendes Gesichtswasser (wenig Alkohol), Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W) mit Kamille und Azulen.
Seborrhoe sicca/Mischhaut:
Die Mischhaut ist das am häufigsten vorkommende Hautbild. Die Merkmale der Haut sind in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) oft fettig, im Wangenbereich eher trocken. Ursachen: eine verminderte Sehweißdrüsentätigkeit, der Talg ist sehr zähflüssig. Die Komedonen lassen sich nur schwer entfernen, daher empfiehlt es sich, die Massage vorzuziehen. Reinigung und Pflege bevorzugt biologisches Peeling, viel Feuchtigkeit, bei Knitterfältchen - Augencreme.
Sie wollen gerne den Beruf der Kosmetikerin ergreifen und ein Kosmetikstudio eröffnen oder Kosmetikberaterin werden? Gerne beantworten wir Ihre Fragen hierzu unter Tel. 0241/24313. Ihre A.F.S Kosmetik Schule freut sich, Sie kennenzulernen.
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